Kleiner Frühling – mächtige Freude

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54 freiwillige Helfer*innen, 8 Lesungen, 4 Kunstpavillons, 5 Regenschauer,
11 Monate Vorbereitung, 1 Bar

plus

x mal 100 Zuschauer*innen und Zuhörer*innen

und

x mal 100 sprudelnde Gespräche, Gelächter und Gedankenstösse

gibt

einen kleinen Frühling der grossen Gefühle und mächtigen Freude.

 

Und so spüren wir mit einem Lächeln im Gesicht dem kleinen Frühling nach.

 

Nicht verpassen – heute um 22.25 Uhr der „Kleine Frühling“ auf SRF 1 im Kulturplatz !

Spot on – BuchKunstRaum fürs Fest

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Wir machen Platz für Kunst und bestücken das Dorf mit Pavillons. Das grosse Aufklappen findet statt am Freitag um 18.30 Uhr, Treffpunkt beim Pavillon am Adlerplatz. Muda Mathis & Sus Zwick – Ursula Palla – Markus Müller – Roman Signer – was sie da drin wohl alles passieren lassen!

Unterdessen das Treibhaus, wird bestromt und mit Bar bestückt, damit’s am Donnerstag um 19.30 Uhr gleich losgehen kann, mit Lieblingssätzen und Linder-Lesung. Der kleine Frühling erwacht!

PROGRAMM

Fontäne hoch drei!

 

Die Glücksfeen haben rausgefischt.. Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns auf: Monika, Manuela und Barbara!

Danke an all die angeschwommenen Blauwale und hoffentlich bis bald im Treibhaus!

 

PS: im Hintergrund baut Friedrich grad den Künstlerpavillon von Markus Müller auf.

Junigedicht

 

Pfingstrosen stieben auseinander
zu zweit, zu dritt
liegen Blütenblätter übereinander

Buson

 

In: Haiku, Fischer Verlag 2016.

Blauwal zum Glück

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Machen Sie doch mit! Gewinnen Sie 1 von 3 Festivalpässen für den Kleinen Frühling!

5 Tage gute Bücher, starke Kunst, luftige Konzerte, bester Fleischkäse und co., verstohlene Orte, umtriebiges Treibhaus…

Schreiben Sie uns das Wort BLAUWAL und fertig.
Per Mail an mail@buecherladen-appenzell.ch, per Whatsapp 077 484 09 48 oder, und am schönsten, per Postkarte an Bücherladen 9050 Appenzell.
Einsendeschluss am Samstag 1. Juni um 17 Uhr. Am Montag wird ausgelost. Los gehts!

Kleiner Frühling Programm

Der etwas nervige Elefant

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Eines Tages klopft es an der Tür. Sam rennt die Treppe hinunter, um sie zu öffnen. Ist es der Postbote? Nein, es ist ein Elefant. Ein gewaltiger, gigantischer, elephantöser Elefant. Der Elefant will rein und Hunger hat er auch. Bald wird klar, weshalb der Elefant hier auftaucht und Sam zu kennen scheint: Sam hat im Zoo ein Patenschafts-Formular für einen Elefanten ausgefüllt. Und deshalb hat sich der Elefant in ein Flugzeug gesetzt und ist gleich hergekommen. Der Elefanten zwängt sich durch die Haustür zur Küche. Diese frisst er in «nullkommanix» leer. Anschliessend folgt ein Bad mit einer entsprechenden Überschwemmung und die Fahrt auf Sams Fahrrad, das dabei selbstverständlich in die Brüche geht. Das Ganze gipfelt schliesslich darin, dass es erneut an die Tür klopft und eine ganze Herde gigantischer Elefanten vor der Tür steht. Das ganze Haus füllt sich mit Elefanten und erst jetzt wird Sam bewusst, dass er künftig bei jedem Formular unbedingt das Kleingedruckte lesen muss.
Mit Tony Ross und David Williams, beide Altmeister des britischen Humors, haben sich zwei zusammengetan, die wissen, was Kinder und auch Erwachsene zum Lachen bringt. Die beiden beherrschen ihr Fach einfach meisterlich. Die aberwitzige Geschichte und die Bilder sind so wunderbar gekonnt, dass allein schon das Durchblättern helle Freude macht. Bereits ganz kleine Kinder werden begeistert sein und sich immer wieder auf die Suche nach den vielen Details machen, die in den farbenfrohen Bildern versteckt sind. Das vorliegende Bilderbuch wird mit Sicherheit zum Lieblingsbuch ganz vieler Kinder avancieren. Ab etwa 4 Jahren.

 

Maria Riss

grad einkaufen

 

David Williams / Tony Ross, Der etwas nervige Elefant, Rowohlt 2019

Wetterglück für den kleinen Frühling

Unsere Ritualwallfahrt für den kleinen Frühling ist von fallendem Wasser gesegnet. Ein gutes Zeichen! In der Sonnenhalbkapelle bitten wir um günstiges Wetter an Pfingsten. Auf dass uns die Sonne das Haupt kitzeln und die freien Zehen an der linden Luft tanzen mögen!

 

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Wir freuen uns auf euch!

zum Programm

Unerhörte Stimmen

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Elif Shafak gilt seit ihren ersten Veröffentlichungen als Sprachrohr für Gleichberechtigung und freiheitliche Werte in der Türkei und aber auch in ganz Europa. Auch in ihrem neuen Roman sind die Hauptpersonen eben die, deren Stimmen sonst kein Gehör finden. Die Widmung in Elif Shafaks Roman setzt den Ton für dieses empathische Buch: “Für die Frauen Istanbuls und für die Stadt Istanbul, die eine weibliche Stadt ist und immer war.“

Die Hauptfigur ist Leila. Tequila Leila, wie sie von ihren Freunden und Kunden genannt wurde. Leila wurde ermordet und mit Leilas Tod beginnt die Geschichte. Leila ist diejenige, die uns ihre Geschichte erzählt. Ihr Leben als Prostituierte in der pulsierenden, brodelnden, bunten und unbarmherzigen Stadt Istanbul. Eine Frau, die ein neues Leben beginnen wollte und um ihren Platz in der Welt kämpfte, sei es in der eigenen Familie oder in der Gesellschaft. Aber es ist auch die Geschichte ihrer unkonventionellen Freunde, allesamt Menschen am Rande der Gesellschaft, die am Ende aber eines verbindet: Freundschaft über den Tod hinaus.

 

Carol Forster

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Elif Shafak, Unerhörte Stimmen, Kein & Aber Verlag 2019

 

grad einkaufen und loslesen

Selbst ist die Enola

 

In England schon längst eine Bestseller-Reihe, können wir nun auch in Deutsch bei Enola Holmes’ Ermittlungen mitfiebern. Was für eine Lesefreude!
Enola Holmes wohnt mit ihrer Mutter auf dem Land, in einem Vorort von London. Sie ist 14 Jahre alt und kann ihre Tage selber gestalten, ohne lästiges Korsett-tragen, Handarbeits-Training und sonstige Beschäftigungen, die jungen Damen von ihrem Stand angemessen wären. Als ihre Mutter verschwindet, flüchtet sie vor ihren Brüdern, denn die wollen sie in ein Internat stecken. Sie entschliesst sich, in London unterzutauchen – denn wo kann sie sich besser vor einem Meisterdetektiv und einem Mitarbeiter des Geheimdienstes verstecken, als im Trubel der Grossstadt? Wo kann sie sich besser vor ihren Brüdern Sherlock Holmes und Mycroft Holmes verstecken, als in der Höhle der Löwen. Auf dem Weg nach London stolpert sie über den Fall des verschwundenen Lords und beginnt zu ermitteln.
Die Sprache und die Bilder des Romans sind wie Enola selbst: kraftvoll, präzis, authentisch, klug und herzlich. Ein Buch aus einem Guss, zu Lesen ab 13 bis 25, für Interessierte an Lebensumständen Ende des 19. Jahrhunderts und an starken Frauenfiguren. Lasst euch also nicht vom mädchenhaften Bucheinband in die Irre führen!

Melina Cajochen

Nancy Springer, Der Fall des verschwundenen Lords. Ein Enola Holmes Krimi, Knesebeck 2019.

 

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Schwarzes Kleid mit Perlen

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Eine Frau mittleren Alters verlässt Mann und Kinder um mit ihrem Geliebten zu sein. Doch so einfach ist das nicht. Der geliebte Coenraad ist Agent einer geheimen Organisation, welcher Art werden wir nie erfahren, und sprunghaft global unterwegs. Stets in geheimer Mission und undercover. Dass er eine Geliebte hat, darf niemand wissen. Um sich dennoch regelmässig zu sehen, entwickeln die beiden ein ausgeklügeltes System, einen Code aus versteckten Botschaften zwischen den Zeilen, zum Beispiel des National Geopraphic Magazins. Coenraad hinterlässt eine Botschaft und lässt sie Shirley zukommen. Sie entschlüsselt seinen Aufenthaltsort, Zeit und Treffpunkt, macht sich auf und reist ihm hinterher um sich in der Stadt, wo er gerade stationiert ist, im Hotelzimmer für ein paar Stunden in die Arme zu fallen. Ein aufreibendes Unterfangen. Ein grosses Warten an Flughäfen, in Hotellobbys und Museen. Ziellose Streifzüge. Shirley ist frustriert und doch ist es halb so schlimm. „Ich habe immer etwas worauf ich mich freue“. Manchmal treffen sie sich auch unter Menschen. Doch in der Öffentlichkeit ist Coenraad stets perfekt getarnt, fast bis zur Unkenntlichkeit. Oft erkennt sie ihn erst auf den zweiten Blick, bzw. „an der Art wie er dasteht und ich mich fühle.“

Auf den ersten Blick zeichnet uns Helen Weinzweig eine Frau in Abhängigkeit. Der Ausbruch aus ihrer Ehe, die sie als einengend und Zumutung empfindet, gelingt nur bedingt. Sie findet sich zwar in abenteuerlichen Verhältnissen wieder, doch auf ihre Kosten kommt sie nicht wirklich. Sie verbringt die meiste Zeit wartend, spazierend, sinnierend und mit sich. Dahin führt die Reise schlussendlich auch. Das nächste Treffen findet ausgerechnet in Toronto statt, wo ihre verlassene Familie lebt. Sie beschliesst anzuklopfen. Und wird überrascht.

Helen Weinzweig (1915-2010) hat diesen Roman mit 65 Jahren geschrieben, das Original erschien 1980 in Kanada. 2019 gibt der Wagenbach Verlag die erste deutsche Übersetzung heraus, zum Glück und endlich! „Schwarzes Kleid mit Perlen“ ist so leichtfüssig wie modern und wird von einer ganz eigenen Stimme getragen. Der Graubereich zwischen Realem und Surrealem ist ein wunderbarer Ort. Ihn lesend zu erkunden ein herrliches Vergnügen.

 

Vanja Hutter

 

Schwarzes Kleid mit Perlen, Helen Weinzweig, Wagenbach Verlag
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Kleiner Frühling, grosse Vorfreude

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Holt euch das Programm im Bücherladen oder hier Kleiner Frühling

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Wir freuen uns auf ein buntes Treiben.

Maigedicht

Ob rechts die Vögel fliegen oder links,
Die Sterne so sich oder anders fügen,
Nicht Sinn ist in dem Buche der Natur.
Die Traumkunst träumt, und alle Zeichen trügen.

Friedrich Schiller

 

In: „Virtuosen der Lüfte“. Vögel in Bild und Gedicht, Reclam 2019.

Hallo, hier kommt Lucy

ichliegeLucy Adler liebt Basketball und ihren besten Freund Percy. Mit typischem Mädchencliquenzeug kann sie so gar nichts anfangen. Percy leider schon: Seine Freundinnen sind hübsch, liebenswert und darauf bedacht, Männerträume zu erfüllen. Im New York der 90er versucht Lucy herauszufinden, was sie eigentlich will. Und erfährt, dass nicht mit jedem gelebten Traum ein Wunsch in Erfüllung geht.
Ich mag Lucy, ich mag es (Lese-) Zeit mit ihr zu verbringen, an ihren Leidenschaften teilzuhaben und mit ihr auf der Suche zu sein. Ein tolles Buch für Jungs und Mädels ab 14, die sich Gedanken über ihren Platz in der Welt machen.

Melina Cajochen

Dana Czapnik, Ich werde fliegen, Heyne Verlag 2019

 

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Aufblühende Fontäne

Bis in die geheimsten Winkel wehen die Samen. Fallen in die Ritzen, keimen auf. Am Samstag die verstohlenen Orte aufsuchen, entdecken und zuhören. Gianna Molinari in der alten Textilfabrik, Jvana Manser zwischen Druckerpressen der Appenzeller Druckerei. Usama al Shamani und Irena Brežná sind auch versteckt. Die Autoren und Autorinnen bringen je einen Gast mit und erzählen aus ihren neuesten Büchern.

Währenddessen für die Kleinen ein Abenteuer mit Tschaggomo dem Zuckerbäcker, dem Riesen Karak und vielen Überraschungen.

Speis und Trank und reger Austausch immer wieder im Treibhaus!

Die Fontäne geht am Abend los: Walsichtung in Appenzell! Tanja Malijartschuk liest aus ihrem neuesten Buch „Blauwal der Erinnerung“. Im Anschluss tanzen mit den „Lucky Camels“ in die Nacht.

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Bald – Lesung mit Peter Stamm und Anna Stern

Donnerstag 25. April um 19.30 Uhr im Kino Rosenthal, Schulhausstrasse 9 in Heiden
Eintritt frei, Kollekte

Mit frischen Büchern, die gegen- und vielleicht auch mitgelesen werden. Und mit Gespräch. Wir sind da, mit Sack, Pack und Büchertisch, und lassen uns von der Gegenlese überraschen!

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Von Juni bis August

17Sommer

Ein Sommer in den 1930er Jahren. Ein Sommer in siebzehn Jahre junger Haut. Ein Sommer eingebettet zwischen Glücksgefühlen, grosser Liebe, Sehnsucht und Abschiedsschmerz. Eine Protagonistin, die so authentisch wirkt, als wäre es die gute Freundin von nebenan. Der Klassiker, der nach 77 Jahren bei Kein & Aber diese Woche frisch erscheint.

Sich mit Frühlingsgefühlen in den Sommer träumen, sich fühlen wie damals mit siebzehn Jahren und sich freuen auf die wärmer werdenden Tage!

Noemi Lieberherr, Lernende

 

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