Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn

Dass es viel unbekanntes Wissen über Hühner gibt, merkt man schon beim Lesen der Inhaltsübersicht. Auf den ersten Seiten gibt es einen Überblick über verschiedene Rassen und deren Merkmale. Auch ein Ei sieht je nach Hühnerart völlig anders aus, genauso wie die Form der Kämme am Kopf. Zum Lernen gibt es viel, beispielsweise, dass ein Huhn gleichzeitig in verschiedene Richtungen schauen kann, weil es die beiden Augen unabhängig voneinander bewegen kann. Oder dass ein Huhn der Rasse «Jersey Giant» fast einen Meter gross wird. Eine Doppelseite ist den so unterschiedlich gemusterten Hühnerfedern gewidmet, eine andere gibt Auskunft darüber, was Hühner zum Leben brauchen, damit man möglichst viele Eier einsammeln kann.

Das vorliegende umfangreiche Buch bricht definitiv mit allen Vorstellungen, die Lesende sich über ein Hühner-Sachbuch machen. Man weiss nicht genau, ob man nun ein Kunst-, ein Bilder- oder Sachbuch in Händen hält. Wer sich bisher noch nicht für Hühner interessiert hat: Nach dem Lesen und Betrachten dieses Buches wird sich das mit Sicherheit ändern. Ganz egal wie alt man ist, ganz egal, ob man über Hühner schon Bescheid weiss oder nicht. Man kommt aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus. Ein einmalig schönes Familienbuch mit fast 80 Seiten, das aber auch in keiner Schulbibliothek fehlen sollte.

Maria Riss

Barbara Sandri / Francesco Giubbilini: Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn. Wissenswertes über unser liebstes Federvieh. Verlag Kleine Gestalten 2020.

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