So nicht!

sonicht

Jürgen Todenhöfer zählt zu den profiliertesten Kritikern der westlichen Aussenpolitik im Mittleren Osten. In seinem neusten und in den Augen vieler Kritiker wichtigsten Werk ‘Die grosse Heuchelei‘ legt Todenhöfer eine zeit- und zivilisationskritische Abrechnung mit der Aussenpolitik des Westens vor. Mittels Analyse mehrerer Militärinterventionen der kürzeren Vergangenheit, sowie anhand von Recherchen vor Ort in den gefährlichsten Krisengebieten der Welt, zeigt Todenhöfer auf, dass die Aussenpolitik westlicher Staaten nicht den edlen Zielen wie Menschenrechten oder Demokratisierung, sondern knallharten ökonomischen und geostrategischen Interessen dienen. Todenhöfer zeigt auf, dass die propagierten Werte der westlichen Aussenpolitik am ehesten Anklang finden würden, wenn diese vorgelebt und nicht mit gewaltsamen Interventionen durchgesetzt werden. Der Westen muss fair agieren und die Interessen anderer Völker mitberücksichtigen. Ansonsten befürchtet Todenhöfer, dass sich die Katastrophen der Vergangenheit wiederholen und ein weltweit friedliches Miteinander in weite Ferne rückt.

Ein interessantes Buch für Leserinnen, die sich auch für Weltgeschehen interessieren, das weiter weg passiert, als gleich jenseits unserer Landesgrenzen.

Tobias Wetter…

… ist am Frauenstreiktag eingesprungen für unsere Lernende Noemi und hat ihre Bücherladenarbeit, hier Blogschreibarbeit, übernommen.

 

Jürgen Todenhöfer, Die grosse Heuchelei. Wie Politik und Medien unsere Werte verraten, Propyläen 2019.

 

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