Polly ist 11 und East 15

Zwei mal das erste Mal und bei beiden gibt es keine Abstriche. Jordan Harpers „Die Rache der Polly McClusky“ begeistert und bewegt. Nicht anders sieht es mit dem Erstling „Dodgers“ von Bill Beverly aus.

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East steht Schmiere vor einem Drogenhaus in Los Angeles. Dann geht einiges schief. Zusammen mit dem dicken Walter, dem angeberischen Michael und seinem jüngeren, brandgefährlichen Bruder Ty fährt er in den mittleren Westen. Ihre Aufgabe: einen vermeintlichen Zeugen umbringen. Natürlich geht nicht alles glatt für die vier schwarzen Jungs, die vorher noch keinen Schritt aus der Grossstadt heraus gemacht haben. Es gibt Tote – mehr als erwünscht – und einige dramatische Wendungen. Bill Beverly entwickelt eine fein erzählte Geschichte, die verschiedene Genres gekonnt mischt, die poetische Momente zulässt und trotzdem den unterschiedlichen, meist trostlosen Realitäten, verpflichtet ist.

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Während East auf der Jagd ist, erzählt Jordan Harper von Polly und ihrem Vater Nate. Der ist aus dem Gefängnis ausgebrochen, hat aber die hässliche Hypothek, dass die Gang Aryan Steel ihn und seine ganze Familie auf die Todesliste gesetzt hat. Nate und Polly mit ihrem Teddybären fliehen, wehren sich, finden zusammen. Doch gibt es wirklich Sicherheit vor den allgegenwärtigen Gangmitgliedern? Spoilern wir nicht. Nur soviel: Polly lernt sich zu wehren. Und Nate verfolgt sein Ziel mit aller Konsequenz: Ich rette meine Tochter. Um jeden Preis.

 

Reto Pfändler

 

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