ARNE DAHL KOMMT ZURÜCK

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„Gier“, „Zorn“ und „Neid“ waren für mich wenig erfreulich. Rückblende: Um die Jahrtausendwende liess Arne Dahl mit Paul Hjelm und seinem Team den gestandenen Wallander ziemlich alt aussehen. Buch um Buch begeisterte er uns damals mit dem schnell legendären A-Team. Dann eben die drei eingangs genannten Romane, die solide, aber weit entfernt von Dahls bisheriger Meisterschaft waren. Nun bringt er ein neues Gespann auf den Markt: Sam Berger und Molly Blom. In „Sieben minus eins“ zeigt uns Dahl wieder seine Qualitäten – spannende Plots, Figuren mit Tiefe, psychologisches Gespür und überraschende Wendungen. Zu viel von der Handlung zu verraten, wäre schade. Nur dieses: Bis Berger und Blom widerwillig zu einem Gespann werden, ist das einzig glatte an der Geschichte Molly Bloms von Botox gemeisselte Stirn.

Reto Pfändler

Arne Dahl, Sieben minus eins, Piper 2016.

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