Aprilgedicht

Zwölftes Lied

Die Sprache der Liebe gibt es nicht
Es gibt nur die Sprachlosigkeit des Liebens
Die eine Verschwiegenheit ist nach außen
Wir müssen in anderen Sprachen hausen

Die Sprache der Liebe gibt es
Nur zwischen 2 Wolken als Blitz
Wir werden es niemals ändern
Diese Sprache verachtet Besitz

Man lernt sie indem man sie schweigt
Man liest sie einander ab von den Lippen
Man legt sie auf einen Teller als Frucht
Sie ähnelt zerkratzten Füßen auf Klippen

In ihrer Haut steckst du wenn du liebst
Zu dir spricht sie wenn du dich gibst

Volker Sielaff

 

In: Volker Sielaff, Glossar des Prinzen, Luxbooks 2015.

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