Ein Hilfeengelzebra

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Hanna wird am frühen Morgen von einem heftigen Niesen geweckt. Sie kann es einfach nicht glauben: Es ist ein verschnupftes, niesendes Zebra, das unter ihrem Bett liegt. Das Zebra ist wohlerzogen und stellt sich auch gleich vor: «Gestatten, Bräuninger ist mein Name.» Hanna nimmt Zebra Bräuninger runter in die Küche, es hat nämlich Hunger und mag Nutellabrote ganz besonders. Die beiden Papas von Hanna staunen nicht schlecht, als sie das Zebra am Küchentisch sitzen sehen. Aber Bräuninger ist sehr nett und artig, Papa Paul und Papa Konrad müssen sich also keine Sorgen machen. Nach dem Frühstück gehen Hanna und das Zebra zur Schule. Erst vor Kurzem ist Hanna hierhergezogen. Dank Bräuninger an ihrer Seite steht sie endlich im Mittelpunkt, alle wollen das Zebra streicheln. Weil Zebra Bräuninger überaus klug und gebildet ist, darf es in der Schule bleiben. Zumindest vorerst. Aber am Abend verabschiedet sich Bräuninger von Hanna, es muss weiter, da gibt es noch so viele Kinder, die zwischendurch ein Zebra nötig haben.

Diese Geschichte ist schräg, zugegeben. Und zwischendurch muss man sich beim Lesen das laute Lachen verkneifen. Gleichzeitig erzählt der Autor aber auch von einem Mädchen, das es momentan nicht eben leicht hat und alle Unterstützung braucht, die es kriegen kann. Dank Bräuningers Besuch in der Schule findet Hanna sogar einen Freund, der, wie sich am Schluss herausstellt, nicht nur wegen dem Zebra am nächsten Morgen an Hannas Gartentor wartet. Das wundervoll illustrierte Buch wird viele Kinder zum Lesen verlocken und die erwachsenen Vorleserinnen und Vorleser werden ebensolchen Spass an der Lektüre haben.

Maria Riss

Markus Orths / Kerstin Meyer: Das Zebra unterm Bett. Moritz 2015.

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