Türe auf!

Wortlampe

Liebe Bücherladenfreunde und Lesevergnügte, liebe Buchliebhaberinnen,

es ist angerichtet! Die Buchstaben sind neu geordnet, die Bücher luftig eingereiht, die Kassenrolle frisch eingefädelt. Kommt herein und stosst mit uns an.
Morgen Samstag 18. Januar, ab 9 bis 16 Uhr, und wahrscheinlich noch länger.

Wir freuen uns auf euch!

Carol Forster, Anna-Lena Fässler, Maria Riss, Vanja Hutter

 

Bücherladen Appenzell, Hauptgasse 10, 9050 Appenzell

 

Gute Bücher für dicke Leser – weiter geht’s

Die dicken Leser sind sich uneins – ist das Buch gut, ist das Buch schlecht? Wir haben bei Tisch: eine „Mittelalter als Schauplatz der Geschichte“-Aversion, Freude an den eingängigen Beschreibungen des mittelalterlichen Alltags des südlichen Frankreichs, Kritik an den schlecht beschriebenen Motivationen der Figuren, Bewunderung für den flüssigen Stil, … Wo wir uns dann aber alle einig waren: Wie fein wir derweil speisen und trinken, hier oben am Hang mit Aussicht auf die Lichter Appenzeller Dörfer!

 

Und nun reingestürzt in Dr. Shiwago von Boris Pasternak – ob da sich die Klingen der dicken Leser wieder kreuzen werden?

Wer es mit uns wagt – wir treffen uns belesen wieder am Freitag 13. März.
Anmeldung und weitere Instruktionen via Bücherladen.

Hier direkt gebundenes Buch bestellen oder das Taschenbuch

 

Januargedicht

Das neue Jahr sieht mich freundlich an und
ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und
seinen Wolken ruhig hinter mit.

 

In: Goethe für jeden Tag, Spruchdose, Coppenrath 2018

Ausgepackt…

… All die guten Geschichten und schönen Wünsche, vom Packpapier enthüllt, umwehen die Köpfe und durchtoben die Herzen.

Jetzt geht’s an’s Einpacken.

Den Schub vom Rutsch ins neue Jahr mitnehmen. Und packen, nämlich: Tisch, Stuhl, Staubsauger und all die grossen, kleinen, dicken, dünnen Bücher. Ums Eck und rein in die Hauptgasse 10.

Wir wünschen euch allen, Freunden, Kundinnen, Besuchern, Lieferantinnen, Gesprächspartner und Bücherladenbetreterinnen  Rückenwind für eure Ideen im 2020! Wir sehen uns an der Hauptgasse im frisch ausgepackten Bücherladen Appenzell.

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Bis und mit 11. Januar 2020 findet ihr uns noch an der Poststrasse 1 – ab 18. Januar 2020 heissen wir euch an der Hauptgasse 10 herzlich willkommen.

Dezembergedicht

Der halbfertige Himmel

Die Mutlosigkeit unterbricht ihren Lauf.
Die Angst unterbricht ihren Lauf.
Der Geier unterbricht seinen Flug.

Das eifrige Licht fliesst hervor,
sogar die Gespenster nehmen einen Schluck.

Und unsre Malereien kommen zutage,
die roten Tiere unsrer Eiszeitateliers.

Alles beginnt sich umzublicken.
Wir gehen in der Sonne zu Hunderten.

Jeder Mensch eine halboffne Tür
die in ein Zimmer für alle führt.

Der unendliche Boden unter uns.
Das Wasser leuchtet zwischen den Bäumen.
Der Binnensee ist ein Fenster zur Erde.

 

In: Tomas Tranströmer, Sämtliche Gedichte, Edition Hanser Akzente 1997

WE MADE IT – Von ganzem Herzen ein ozeangrosses Dankeschön!

Unser Traum wird Wirklichkeit – dank euch, dank eurem Vertrauen in uns und unsere Arbeit! Wir sind überglücklich und überwältigt, von so vielen Freundinnen und Freunden, Verwandten, Zugewandten, Bücherliebhaberinnen und Bücherladenfreunden unterstützt zu werden auf dem Weg in unser neues Abenteuer. Wir freuen uns riesig, euch alle nächstes Jahr in den neuen Räumlichkeiten zu treffen. Kommt vorbei auf einen Schwatz, einen Kaffee, ein Glas Prosecco und lasst euch von unseren Bücherschätzen verführen. Lesen wir weiter, denn Lesen verbindet, schafft neue Denkräume und öffnet Herzen und Welten! Wir stossen mit euch an!

Carol Forster, Anna-Lena Fässler, Vanja Hutter, Maria Riss, Noemi Lieberherr

Alte Zöpfe abschneiden

haare

Im Bücherladen liegt ein Flyer auf, der auffällt. Ein Haarzopf schlängelt sich über das Papier, „Alte Zöpfe abschneiden“ steht da geschrieben. Und sogleich taucht das berührende Buch „Der Zopf“ von Laetitia Colombani in meiner Erinnerung auf.

Smita, Giulia und Sarah haben eigentlich nichts gemeinsam: Sie leben in unterschiedlichen Welten, geografisch und auch was ihren Alltag betrifft. Wie drei Stränge eines Zopfes führt Laetitia Colombani diese drei Leben, in denen Haare auf unterschiedliche Weise eine Rolle spielen, zusammen. Und zeigt so, dass Unterstützung über verschiedenste Grenzen hinweg Leben ändern kann. Der Autorin ist eine wunderbare Geschichte darüber gelungen, wie schön es sein kann, wenn die Verbundenheit aller durch die Globalisierung fühlbar wird.

Und was hat es nun mit dem Flyer auf sich?
Die Naturcoiffeuse Edith Ulmann schneidet alte Zöpfe ab um Frauen und Kindern, die aufgrund von Krankheit ihre Haare verloren haben, eine Freude zu machen. Mit dem Verlust des Kopfschmuckes geht oft auch ein Stück Weiblichkeit, Sinnlichkeit und Identität verloren – das möchte Edith zusammen mit den Haar-Spenderinnen zurückschenken. Die Zöpfe werden zu haarcreation in Basel geschickt, wo sie zu schönen Haarteilen verarbeitet werden. Was es dazu braucht: ein bisschen Mut, frisch gewaschene Haare und eine Haarlänge von mindestens 20cm. Der Haarschnitt rundherum ist kostenlos.
Also hin und weg mit dem alten Zopf! Und vielleicht die ein oder andere goldene Kuh schlachten, die es sich in unserem Kopf bequem gemacht hat. Fürs neue Jahr die Chance zu haben, unbequem zwackende und störende Glaubenssätze zu entsorgen, kann befreiend sein. Das hilft sehen und sich freuen an dem, was ist. Und lässt uns so ein Teil der Fülle des Lebens sein.

 

Melina Cajochen

 

Wann und wo: Donnerstag 28. November 2019 von 18.30 bis 21.00 Uhr an der Jakob Signerstrasse 5 in Appenzell

Wie: ohne Anmeldung hin!

Bei Fragen: ei-genart@bluewin.ch

Ich liebe Bücher und Bücherregale über alles

Letzthin war ich bei meiner Tochter zu Gast. Immer, wenn ich bei jemandem eingeladen bin, interessiert mich das Büchergestell ganz besonders. Dies nicht im Sinne von «Sag mir, was du liest und ich sag dir, wer du bist». Ich mach mich eher auf die Suche nach Lektüren, die ich kenne und solche, die ich gerne mal lesen würde. Im Bücherregal meiner Tochter herrscht ein heilloses Durcheinander, die Bücher stehen kreuz und quer und die Tablare sind alle randvoll. Ich habe sie dann gefragt, ob sie die alle gelesen habe. «Nein, um Himmels Willen», meinte sie, «dann wären diese Regale ja schrecklich langweilig». Zugegeben, das hat etwas.

Das Regal meiner zweiten Tochter, einer gelernten Buchhändlerin, sieht wunderbar aus. Vor allem wohl deshalb, weil sie all ihre Bücher nach Farben geordnet hat. Sie findet einzelne Bücher problemlos, ich dagegen wäre hoffnungslos überfordert, wenn ich da einen Titel finden müsste.

Bei mir selber sehen die Regale nochmals anders aus, meine Bücher sind geordnet, nach dem Alphabet der Autorinnen und Autoren, wie es sich gehört. Wenn ich allerdings mein Regal mit andern geordneten Büchergestellen vergleiche, fällt doch etwas auf: Mein Büchergestell sieht sehr viel bunter aus. Dies wohl deshalb, weil in meinem Regal auch die Bücherschaffenden von Kinderbüchern ihren Platz im Alphabet bekommen haben. Und so kommt es, dass neben einem dicken Wälzer von Paul Nizon, die Bücher von Christine Nöstlinger stehen oder neben all den weissen Büchern von Siegfried Lenz, Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter ihren Platz gefunden haben. Weil für mich Kinderliteratur keine kleine Literatur für Kleine ist, weil sich literarisches Schreiben an keine Altersgrenzen hält und es aus meiner Sicht einmalig schöne und wunderschöne Texte für Kinder gibt.

Ich liebe Bücher und Bücherregale über alles. Ich freu mich im neuen Laden aufs Einräumen, aufs Sortieren und Gestalten. Und ich freu mich ganz besonders darauf, dass die vielen Titel, die im Bücherladen so dicht gedrängt aneinander standen, nun endlich genug Platz und Luft bekommen.

Und keine Angst, wir werden ordentlich einräumen, fein säuberlich nach Autorinnen und Autoren geordnet oder bei Sachbüchern nach Themen, wir werden eine grossräumige Kinder- und Jugendbuchabteilung gestalten, um all die vielen Bücher und Kostbarkeiten viel besser präsentieren zu können. Sie werden auch im neuen Laden «Ihr» Buch finden und sollte ein Titel fehlen, besorgen wir Ihnen das gewünschte Buch wie eh und je in kürzester Zeit.

Freuen Sie sich mit uns auf all die wunderschönen neuen Regale, die wir dank der vielen Zuwendungen auf der Plattform wemakeit bestellen konnten. Freuen Sie sich mit uns auf die wohlgeordneten Bücher und auf das spezielle, gemütliche Ambiente an der Hauptgasse 10.

 

Maria Riss

Sanfter Advent in Appenzell

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Bücherladen

 

Carol Forster – Anna-Lena Fässler – Maria Riss – Noemi Lieberherr – Vanja Hutter

Alles neu…

macht der… machen wir!

Wir bauen um, ziehen um, in ein neues grösseres Ladenlokal. Soweit so bekannt.

Aber nicht nur äusserlich bekommt der Bücherladen einen neuen Touch. Auch innerlich: wir tauschen unser praktisches, altbewährtes, internes Bestell- und Bibliografie Programm aus. Ein modernes, komplett anderes System wird uns ab Anfang nächsten Jahres (hoffentlich) bereichern.

Die Neuerungen in den folgenden Monaten kommen Schlag auf Schlag. Auch eine neue Kasse wird uns dann herausfordern.

Wir freuen uns auf all die Veränderungen, doch das neue System wird uns (und unsere Kund*innen) in der ersten Zeit wohl einiges an Geduld und Nerven kosten. Aber: wemakeit!

Sie dürfen ab Mitte Januar nicht nur unseren neuen Laden besuchen, sondern jetzt schon mithelfen, dass der neue Laden gemütlich und im besten Licht erstrahlt, denn unser Crowdfunding Projekt schreitet in die Zielgerade ein und es sind noch weitere tolle Belohnungen dazugekommen:

Ein grossartiges Bild von der Künstlerin Sabine Fässler-Luger wartet auf ein Zuhause. Acht weitere Male „einschliessen und geniessen“ laden zum Schmökern ein und 11 signierte Bücher freuen sich gelesen zu werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bedanken uns jetzt schon herzlich für die über 40 000 Fr. die wir mit Ihrer goldigen Unterstützung für den Ladenumbau finanzieren konnten.

 

Noemi Lieberherr

 

V102

Wie wir ja längst wissen, manche Dinge kommen dann eben halt doch anders.

Das sportliche Vorhaben, die 700seitigen Abenteuer des Dr. Shiwago nicht in 700, sondern 40 Tagen zu lesen, deutet auf eine zuversichtliche Lesetruppe.
Bereits aus den Startlöchern vorpreschend, auf zu einer rasanten Bestellung, damit möglichst rasch losgelesen wird – muss man schon wieder alles neu denken.
Denn: V102. Aus buchhändlerischer Fachsprache übersetzt heisst das: Titel fehlt vorübergehend. Vorübergehendes ist oftmals schwer zu fassen, und auch hier kann es bedeuten, morgen oder in zwei Wochen kann es kommen, gehen. Letzteres ist die Lieferzeit für den Dr. Shiwago. Für die disziplinierten LeserInnen unter uns vielleicht kein Thema. Doch wollen wir auch die ausgedehnten und kurzangebundenen Belesenen in unserer Lesegruppe. So kurzerhand der Umschwenk auf: „Die Frau die liebte“ von Janet Lewis. Charmante 144 Seiten. Der Doktor wird ins neue Jahr vertagt.

Weiterhin am Samstag 21. Dezember bei Pia um 19 Uhr, Anmeldung via mail@buecherladen-appenzell.ch

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in Vorfreude, Vanja Hutter

 

Beim Muschelessen über Muschelessen sprechen – Gute Bücher für dicke Leser

Schuberts Winterlieder.
Muschelnudeln mit Speck, Pilzen und Crème double
Zwei Salate
Wein, Bier, Wasser, Tee und Kaffee
Und Süsses dazu

Worte marschieren über den Tisch, mäandern auch mal
Der Anfang ist blass, die Mitte grandios, der Schluss ok
Wie Muscheln sterben (und Hummer bei Foster Wallace)
Wie Väter waren und sind
Was Mütter tun sollten. Und vielleicht nicht können
Was tatsächlich notwendig ist und hinreichend zumal

So oder so:
Der Tyrann muss weg
Punk.

Melina Cajochen

 

BUCH VIER

Das Buch für die nächste Runde „Gute Bücher für dicke Leser“ ist gewählt: Dr. Shiwago von Boris Pasternak. Sprechen wir darüber! Am 21. Dezember um 19 Uhr bei Pia. Gerne anmelden über mail@buecherladen-appenzell.ch.

Gleich bestellen und loslesen mit Ausgabe „schön-alt“ oder „elegant-neu“

 

Warum nicht…

..Bach?

Das Konzept Musik und Literatur miteinander in Verbindung zu setzen, begeistert uns spätestens seit wir an unserem Buch Kunst Fest «Kleiner Frühling» begonnen haben, literarische Matinéen mit Musik zu umrahmen. Daher freuen wir uns besonders, dass wir Ihnen gleich drei tolle Bach-Belohnungen anbieten können! Denn Bach geht eigentlich immer.

Wie wäre es zum Beispiel mit Bachs wunderschönen Cellosuiten, persönlich für Sie gespielt in unserer neuen Buchhandlung? Sarah Weilenmann, geboren in Zürich, hat unter anderem in Boston und Wien Cello und Barockcello studiert und ist seit mehreren Jahren Cellistin des Pacific Quartet Vienna, mit dem sie europaweit und in Asien auftritt. Sie nimmt den Weg nach Appenzell auf sich, um Sie drei Abende lang (29. Februar, 1. März, 16. Mai) in Bachs Klangwelt zu entführen. Was für eine exquisite Freude!

pacific_strings-5278Sarah Weilenmann mit ihrem Cello

Musikgenuss pur bietet das Klavierrecital von Sir András Schiff am 9. Februar in der Tonhalle Maag in Zürich. Der Ausnahmekünstler spielt aus Bachs «Das Wohltemperierte Klavier» BWV 870-893. Er selbst meint zu Johann Sebastian Bach: «Die westliche Musik erreicht einen absoluten Gipfel bei und mit Bach».

Mit gutem Gewissen können wir Ihnen auch unser drittes «Bachangebot» ans Herz legen. Wer es lieber mit Pauken und Trompeten mag, der sollte Bachs «Weihnachsoratorium» auf keinen Fall verpassen. Am 17. Dezember wird der «Klassiker» in der Tonhalle Maag in Zürich vom Collegium Vocale Gent unter der künstlerischen Leitung von Christoph Prégardien aufgeführt und wir haben noch acht der begehrten Tickets!

An dieser Stelle möchten wir der Hochuli Konzert AG ganz herzlich für die sechzehn Tickets danken, die sie uns grosszügig für unser Crowdfunding zur Verfügung gestellt haben! Es ist schön, so gute Freunde zu haben!

Hier gehts zu unserer Zügelaktion – wemakeit.ch

Platz für Mischa

Mischa ist eine ruhige Natur. Sensibel, elegant, zurückhaltend und unaufdringlich aber immer da, wenn er gebraucht wird. Er hat ein untrügliches Gespür für die Nöte seiner Mitmenschen und einen geduldigeren Zuhörer muss man erst einmal finden. Mischa hat ein depressives Syndrom und ein krankes Herz – wahrscheinlich ein Geburtsfehler, aber das ist nicht das eigentliche Problem bei Mischa, einer der sympathischsten Nebenfiguren, die mir bis jetzt über den Weg gewatschelt ist.

Mischas Geschichte ist schlicht und einfach zu alt für uns und unseren Bücherladen. Die deutsche Erstausgabe von Andrej Kurkows Roman „Picknick auf dem Eis“ erschien 1999. Seit da sind schätzungsweise eineinhalb Millionen deutschsprachige Bücher veröffentlicht worden (ganz so genau möchte ich das gar nicht wissen), ein Bruchteil davon in unserem Bücherladen gelandet und dennoch zu viele, um so schöne Geschichten wie die von Viktor und Mischa ständig zu beheimaten.

Darauf freue ich mich fast am meisten in unserem neuen Laden. Platz zu haben für ein paar mehr Klassiker und Lieblingsbücher. Und wenn dann Kundin Karenina oder Kunde Stoner auf der Suche nach einer witzigen, intelligenten, nicht angestrengt antirealistischen aber auch nicht wirklich traditionellen Geschichte sind, die nebenbei noch von einer wunderbar speziellen Freundschaft erzählt (denn wer kann schon von sich behaupten, mit einem Pinguin namens Mischa befreundet zu sein), dann weiss ich, welches Buch ich heraussuchen werde.

 

Anna-Lena Fässler

Warum kein..

..Schnitzel mit Schnitzler?

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oder Bananensplit mit Frau Yoshimoto?

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Wir haben uns eben überlegt. Da wir nebst lesen auch unglaublich gerne essen und wir Freunde haben, die unglaublich gerne und fein kochen – warum nicht alles in einen Topf schmeissen für einen Buchgenuss durch Kopf und Bauch?

Die Bücherladen-Lesegruppe stellt sich Ihnen zur Verfügung: Wir lesen und sprechen gemeinsam mit Ihnen über Ihr Lieblingsbuch oder ein Buch, über das sie gerne diskutieren möchten. Und geniessen ein Essen, das so im Buch gekocht, verspeist oder durch das Buch inspiriert wurde. Vielleicht gibt’s die weisse Suppe aus «Stolz und Vorurteil» von Jane Austen? Buchgespräche mit Buchspeisen in guter Gesellschaft an einem schönen Ort – ein grosses Vergnügen für lesefreudige GeniesserInnen.

 

Felix_VexerVerleger Josef Felix Müller an der Frauenfelder Buch- und Druckkunstmesse 2018

Andere LeserInnen mit gutem Geschmack verweisen wir gern auf den bibliophilen Schmaus, der Ihnen der Verleger Josef Felix Müller bei „Vesper mit Vexer“ auftischt.

Seit 1985 publiziert der Vexer Verlag aus St.Gallen Kunstbücher und Editionen von Kunstprojekten. Viele bekannte Schweizer Autoren und Künstlerinnen finden sich im Verlagsprogramm – Roman Signer, H.R. Fricker, Anastasia Katsidis, Peter Liechti, Monika Dillier. Und solche hinter den Landesgrenzen hinaus genauso. 2016 ist Vera Ida Müller, Tochter und Künstlerin, in den Verlag eingestiegen und schafft und schöpft in Berlin Buchprojekte. Erweitert das Verlagsprogramm mit internationalen Neuentdeckungen. Immer wieder wird ausgelotet, was kann ein Buch, der Raum zwischen zwei Deckeln als Forschungsfeld. Oft überraschend und immer verführerisch.

Bei „Vesper mit Vexer“ lädt Sie der Verleger und Künstler Josef Felix Müller ins Hinterzimmer der Bücherwelt ein. Warum und wie Bücher machen? Er erzählt aus der Verlagsgeschichte und -arbeit und zeigt seine Lieblingsbücher aus dem Vexer Verlag. Und auf Wunsch zeichnet er bei dem feinen Apéro Ihr Portrait blind in ein Lieblingsbuch. Noch Fragen? Gerne sammeln und dann stellen.

hier gehts zum Vexer Verlag

und hier zu unserem Zügelprojekt wemakeit